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Industrielles Spritzgießen: Maschinen- und Prozessauswahl

  • Seahawk Asia
  • 11. Aug.
  • 1 Min. Lesezeit

Beim Spritzgießen wird der Kunststoff in der Schnecke-Zylinder-Einheit plastifiziert und unter hohem Druck in ein geschlossenes Werkzeug eingespritzt. Prozessstabilität entsteht durch die richtige Kombination aus Maschine, Werkzeugkonstruktion, Materialaufbereitung und Zyklusparametern.

Wichtige Maschinenparameter

Die Schließkraft wird aus projizierter Fläche und Kavitätsdruck abgeleitet. Das Schussvolumen muss Bauteil und Angusssystem mit Prozessreserve abdecken. Zusätzlich sind Schneckendurchmesser, L/D, Holmabstand, Aufspannplatten und zulässige Werkzeughöhe zu prüfen.

Spritzzyklus und Materialaufbereitung

Der Zyklus umfasst gegebenenfalls Trocknung, Dosieren, Schließen, Einspritzen mit V/P-Umschaltung, Nachdruck, Kühlen, Öffnen und Auswerfen. Feuchtigkeitsempfindliche Werkstoffe wie PA und PC erfordern kontrollierte Trocknung. Zylinder-, Düsen- und Werkzeugtemperaturen werden im Prozessfenster des Polymers geführt.

Werkzeug und Prozessüberwachung

Anguss, Anschnitt, Entlüftung, Kühlkanäle und Auswerfer beeinflussen Füllung und Zykluszeit. Für eine reproduzierbare Produktion werden Spitzendruck, Massepolster, Dosierzeit, Werkzeugtemperatur und Teilegewicht überwacht.

Eine richtig dimensionierte Maschine reduziert Energieverbrauch und verbessert die Maßhaltigkeit der Teile.

 
 
 

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